Ausflug zum Militärtreffen nach Reichwalde Das neue Jahr ist nun schon über einen Monat alt. Ein paar kleine Rodelausflüge auf dem Nordring gab es zwar bei herrlichem Winterwetter, aber so als richtigen Auftakt in das Jahr 2010 kann man das ja nicht so recht bezeichnen. Und es kommt noch schlimmer. Leider musste der eigentliche traditionelle Saisonstart, das Wintercamp in Bad Düben, seitens des Veranstalters, abgesagt werden. Also heißt es Alternativen finden. Gesagt getan. Da findet ja noch ein Militärtreffen in Reichwalde statt. Kurze Anfrage ob man da als „Zivilist“ auch mitspielen kann, und schon kann es losgehen. Ganz in zivil wären wir ja auch fast nicht gefahren. Unser Clubflaggschiff, der L60 ist ja eigentlich ein Militärfahrzeug, nur mit einer etwas schickeren Lackierung. Aber leider trat plötzlich ein Ölverlust an der Hinterachse auf. Doch von so einer Kleinigkeit lässt sich aber niemand das Wochenende verderben, also Hänger ans Auto, Spielzeug aufgeladen und los geht’s. Der Freitag war bei den Militaristen auch schon voll im Gange als wir eintrafen. Wie wir erfuhren, hatten einige eine Anreise von mehr als 4 Stunden auf sich genommen nur um einmal mit ihren teils über 40 Jahre alten Gefährten unter Gleichgesinnten zu sein. Und so ging langsam aber sicher der Anreisetag bei gemütlichen Militär- aber auch Benzingesprächen zu Ende. Am nächsten Morgen hieß es nicht so lange schlafen, wir hatten viel vor. Nach dem Frühstück wurden die Fahrzeuge gestartet zur Ausfahrt ins Gelände. Bei dem vielen Schnee ist es gar nicht mal so einfach wieder mit Hänger vom Fleck zu kommen, zumal in Abfahrtrichtung eine Schneewand von fast einem Meter war. Aber gut, dass es da noch einen Kraz gab der uns den weg etwas einebnete. Angekommen im Gelände wurde sich erst mal bei einem Glühwein aufgewärmt. Anschließend mussten wir natürlich noch ein paar Spuren in den jungfräulichen Schnee fahren. Dabei konnten wir von der Offroadfraktion auch mal zeigen was wir können. Gestärkt von einem guten Eintopf ging es am Nachmittag langsam wieder ins Camp. Nach ausführlicher Analyse der Geländefahrt öffnete noch der dort ansässige Militärverein sein Museum. Es war so interessant, da merkte man gar nicht wie die Zeit verging. Irgendwann wurden wir zum Essen gerufen und ließen den Abend beim kennen lernen neuer 4x4 Freunde ausklingen. Als Fazit kann man nur sagen, es war klasse. Eine super Alternative als Start in die neue Saison. Wir sehen uns wieder beim nächsten Treffen… Ronny Koswig |